Besucher-, Park- und Campingordnung – Wacken Winternights 2017

Um die Sicherheit, Ordnung und ein gedeihliches Miteinander auf den Park- und Campingflächen zu gewährleisten, hat sich jeder Teilnehmer grundsätzlich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird. Teilnehmer ist jede Person, die sich auf dem Festivalgelände aufhält (Festivalbesucher, Dienstleister, Tagesgäste, VIP, Medien etc.) .

Das Festivalgelände umfasst sämtliche Flächen zu denen nur Zutritt mit gültigem Festivalticket oder einer sonstigen Zutrittsberechtigung des Veranstalters gewährt wird, dazu gehören insbesondere das Veranstaltungsgelände im Reselithweg 17 – auch Infield genannt -, Park- und Campingareal, Parkzonen („Festivalgelände“).


Mit dem Zutritt zum Festivalgelände erkennen die Teilnehmer diese Besucher-, Park- und Campingordnung an.

1. HAUSRECHT

1.1. Die ICS Festival Service GmbH übt das Hausrecht auf dem gesamten Festivalgelände aus. Sie kann dieses Recht auf Dritte übertragen. Anweisungen des Ordnungs- und Verkehrsdienstpersonals ist Folge zu leisten.

1.2. Bei Zuwiderhandlung gegen die Besucher-, Park- oder Campingordnung oder wenn ein Verstoß gegen die Besucher-, Park- und Campingordnung bevorsteht, kann ein Hausverbot ausgesprochen werden. Die Eintrittskarte, das Festivalbändchen oder sonstige Zutrittsberechtigungen verlieren ihre Gültigkeit, der Eintrittspreis wird nicht erstattet. Der Veranstalter behält sich Schadensersatzansprüche gegen Jedermann vor, der schuldhaft auf dem Festivalgelände einen Schaden verursacht. Begeht ein Besucher auf dem Festivalgelände eine Straftat (z.B. Drogenhandel, Körperverletzung, Diebstahl, sexuelle Nötigung, Betrug, Verletzung der Markenrechte und sonstigen gewerblichen Schutzrechte des Veranstalters etc.) wird der Besucher sofort und ohne Vorwarnung von dem Festivalgelände verwiesen und der Sachverhalt wird bei der Polizei angezeigt.

2. ZUGANG; FAHRZEUG UND PERSONENKONTROLLEN

2.1. Der Zugang und Aufenthalt auf dem Festivalgelände ist nur mit gültiger und nicht entwerteter Eintrittskarte bzw. Zugangsberechtigung oder mit entwerteter Eintrittskarte bzw. Zugangsberechtigung und gültigem, unversehrtem Original Festivalband (auch Wristband genannt) erlaubt. Die Zugangslegitimationen sind unaufgefordert vorzuweisen.

2.2. Die Stellflächen sind auf die zugewiesenen Flächenteile begrenzt, die Zuweisung ist verbindlich, ein Anspruch auf eine bestimmte Fläche besteht nicht. Bei Verlassen des Platzes besteht keine Garantie auf eine Rückkehrmöglichkeit zum selben Ort. Der Platz darf nur zur Ankunft oder Abfahrt und nur mit Schrittgeschwindigkeit befahren werden. Die Befahrbarkeit der Wege ist witterungs- und bodenabhängig. Bei schlechten Boden- und Wegeverhältnissen können befristet Fahrverbote angeordnet werden. Aus Sicherheitsgründen kann ausnahmsweise der Umzug auf eine andere Stellfläche angeordnet werden. Camping ist grundsätzlich direkt am KFZ möglich (soweit die Wettersituation es erforderlich macht, kann eine Trennung von Camping und Parken angeordnet werden). Auf dem ganzen Festivalgelände gilt die STVO.

2.3. Das Ordnungspersonal ist ermächtigt, Fahrzeuge, Personen und Gepäckstücke auf verbotene Gegenstände zu überprüfen. Wird die Kontrolle verweigert oder werden verbotene Gegenstände mitgeführt, wird die Einfahrt/der Zutritt zum Gelände verwehrt bzw. droht der Platzverweis.

2.4. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters darf das Festivalgelände nicht mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen, Treckern und sonstigem schweren Gerät befahren werden, das geeignet ist, den Boden des Festivalgeländes schwer zu beschädigen.

3. ALLGEMEINE VERHALTENSREGELN; VERBOTENE GEGENSTÄNDE

3.1. Jeder Teilnehmer achtet auch selbst auf seine eigene Sicherheit. Dies bedeutet, dass er sein Verhalten auf die Verhältnisse während und auf dem Festival anzupassen hat und die dienlichen Vorsichtsregeln beachtet. Hierzu zählen insbesondere:
3.1.1. Die Verwendung einer wintertauglichen und nässeresistenten Campingausrüstung
3.1.2. Der allwettertauglicher Aufbau des eigenen Camps sowie die Beachtung von Windlast- und Schneelastgrenzen
3.1.3. Nutzung wintertauglicher Wetterschutz- und Schlafausrüstung
3.1.4. Verwendung für den jeweiligen Verwendungszweck zugelassener Heiz- und Wärmemittel (Achtung: Lebensgefahr durch Erstickung bei Nutzung in geschlossenen Räumen oder Zelten!!!). Nicht fest verbaute und ungeprüfte Flüssiggasanlagen dürfen in Campingmobilen, Wohnwagen und Zelten nicht verwendet werden. Im freien genutzte Flüssiggasanlagen müssen betriebssicher sein und müssen von unterwiesenen Personen bedient werden. Das Lagern von Flüssiggas über den täglichen Bedarf hinaus ist verboten. (siehe hierzu auch Nr. 10).
3.1.5. Verwendung von geeigneter Nässe- und Kälteschutzkleidung sowie ausreichende Vorhaltung trockener Ersatzkleidung
3.1.6. Orientierung im Raum für den Fall, dass eine Räumung des Veranstaltungsgeländes notwendig werden sollte. Beachtet die Sektorenbezeichnungen!

3.2. Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird. Körperliche Gewalt gegen andere Besucher, Personal des Veranstalters oder sonstige Personen ist verboten. Es ist untersagt, Gegenstände auf andere Besucher oder Zelte zu werfen, außerhalb der Toiletten zu urinieren oder seine Notdurft zu verrichten, Sachen zu bemalen, zu besprühen oder zu beschmutzen. Ab 24 Uhr ist die Lautstärke von Musikanlagen generell auf ein für die Campinggemeinschaft verträgliches Maß zu reduzieren. Stromaggregate dürfen nur betrieben werden, wenn sie betriebssicher sind und solange keine Umweltgefährdung zu befürchten ist und die Abgase keine Personen gefährden sowie sich kein anderer Gast vom Lärm belästigt fühlt.

3.3. Glasflaschen jeder Art, Tiere/Haustiere, Waffen aller Art (auch im technischen Sinne), sogenannte Selfiesticks, Fackeln, pyrotechnische Gegenstände, Wunderkerzen, Himmelslaternen, Vuvuzelas, Megaphone, Drohnen, Shirts von Bands mit rechtsradikalem Hintergrund, Sperrmüll (alte Sofas, Sessel, Baumaterial, Holz etc.) sowie gefährliche Gegenstände jeglicher Art (zusammen "Verbotene Gegenstände") dürfen nicht auf das Gelände gebracht oder dort verwendet werden ohne vorherige schriftliche Zustimmung oder Genehmigung des Veranstalters.. Der Veranstalter ist berechtigt, Verbotene Gegenstände vorübergehend zu verwahren und in Besitz zu nehmen.

3.4. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung oder Genehmigung des Veranstalters darf niemand Foto-, Film-, Videokameras, Drohnen oder sonstige Aufnahmegeräte, die nach ihrer Ausstattung, Art und Größe offensichtlich nicht nur dem privaten Gebrauch dienen, auf das Festivalgelände bringen oder dort nutzen. Untersagt ist auch die Herstellung von Bild-, Bild-Ton- bzw. Tonaufnahmen mit gebräuchlichem Equipment (Handykamera, GoPro etc.) soweit die Aufnahmen nicht ausschließlich privaten nicht gewerblichen Zwecken dienen.

3.5. Es ist untersagt, ohne schriftliche Zustimmung oder Genehmigung des Veranstalters gewerblich Handel zu treiben, Marketingaktionen oder Werbemaßnahmen durchzuführen. Werbemaßnahmen gleich welcher Art, d.h. Bewerbung eines Produkts, einer Dienstleistung, einer Weltanschauung oder Religion, einer Gewerkschaft oder Partei, eines Unternehmens oder einer Marke, das Verteilen oder Präsentieren von politischen oder religiösen Inhalten gleich in welcher Form (z. B. auf Flugblättern, Bannern, Schildern etc.) sowie das Anbringen von Dekorationen und sonstigen Gegenständen sind auf dem gesamten Festivalgelände grundsätzlich untersagt.

4. PARK- UND CAMPINGZEITEN; KOSTEN; VORZEITIGE ANREISE

4.1. Die Kosten für Parken und Campen auf dem Festivalgelände ab Freitag, den 10.2.2017, 10:00 Uhr sind im Ticketpreis der 3-Tages-Tickets enthalten. Das Festivalgelände muss bis spätestens Montag, 13.02.2017, um 12.00 Uhr geräumt sein.

4.2. Früher Anreisende werden vom Platz verwiesen. Länger verbleibende kostenpflichtig entfernt. Das Lagern im öffentlichen Raum ist verboten und wird zur Anzeige gebracht.

5. FLÄCHENAUFTEILUNG; FAHRZEUGE; BESONDERER ZUGANG

5.1. Das Camping Gelände ist aufgeteilt in einen reinen Campingbereich (ohne Fahrzeuge), einen reinen Parkbereich (ohne Camping - Tagesparkplatz) und einen gemischten Bereich auf dem Campen und Parken nebeneinander erlaubt ist.

5.2. Motorräder können im gemischten Bereich überall abgestellt werden. Der Fahrer ist für ein ordnungsgemäßes und standsicheres Abstellen verantwortlich.

5.3. Besucher, die mit der Bahn / Shuttlebus, Reisebussen oder Taxen anreisen, erreichen das autofreie Campinggelände über die Kassen zu Fuß am Busshuttleplatz.

5.4.


6. VERKEHRS-, FLUCHT- und RETTUNGSWEGE

Die Verkehrs-, Flucht- und Rettungs-/Brandschutzwege sind durch rot/weiß-gestreiftes Absperrband gekennzeichnet – es darf auf diesen weder geparkt noch gecampt werden. Bei Zuwiderhandlung wird kostenpflichtig geräumt oder abgeschleppt.

7. WETTER

Das Camping- und Festivalgelände ist den Wetterverhältnissen ausgesetzt. Die Besucher sind verpflichtet sich regelmäßig selbst über den Wetterverlauf und insbesondere das Herannahen kurzfristiger Wetterereignisse (Gewitter, Hagel, Sturm etc.) zu informieren.

8. CAMPING

Gestattet ist die Gebrauchnahme der zugewiesenen Standfläche zum Campen und Zelten im üblichen Rahmen, d.h. das Ausheben von Kuhlen, Löchern und Gräben ist genau so wenig gestattet wie der Bau von Türmen, Gestellen und sonstigen Vorrichtungen. Die Zeltbauten müssen stand- und wettersicher sein und der Besucher ist für die Verkehrssicherheit der von ihm aufgebauten Einrichtungen selbst verantwortlich. Nicht verkehrssichere Einrichtungen können auf Kosten des Besuchers abgebaut und vom Platz gebracht werden.

9. SAUBERKEIT; MÜLL

Wege, Anlagen und sämtliche Einrichtungen des Campingplatzes sind sauber zu halten und pfleglich zu behandeln. Abwässer dürfen nur in dafür vorgesehene Ausgüsse entleert werden. Der zugewiesene Standplatz ist aus Brandschutzgründen regelmäßig von Müll zu befreien, der Müll ist zu sammeln und die Abfälle sind an den dafür eingerichteten Müllsammelplätzen zu entsorgen. Zum Ende des Aufenthaltes sind die Stellplätze in einem ordentlichen Zustand zu verlassen. Alle Abfälle sind an den dafür eingerichteten Müllsammelplätzen in die bereitgestellten Tonnen/Container zu entsorgen. Zur Müllsammlung sind zusätzliche Mülltüten kostenlos beim Personal erhältlich.

10. GRILLEN; OFFENES FEUER; LAGERFEUER ; GAS- UND FLÜSSIGGASANLAGEN; STROMAGGREGATE

10.1. Grillen und Lagerfeuer in feuersicheren Schalen mit einem Durchmesser von nicht mehr als 50 cm und mit einem Mindestabstand von 25 cm vom Boden sind im Freien erlaubt, im Übrigen sind offenes Feuer und Lagerfeuer verboten.

10.2. Es sind ausschließlich im Handel erworbene Holzkohleanzünder, Gaskartuschen, Gasflaschen
(nur fest montiert im Camper oder Wohnwagen) und Grillvorrichtungen erlaubt. Nicht verbaute Flüssiggasanlagen dürfen nur im Freien genutzt werden.

Sämtliche Gasgeräte müssen sich in einem technisch einwandfreien Zustand befinden und deutscher DIN-Norm entsprechen. Es dürfen nur Gaskartuschen (Stech- und Ventilkartuschen) bis maximal 450g Füllgewicht und Gasflaschen bis 5kg benutzt werden.
Gewerblich genutzte Flüssiggasanlagen müssen den gewerblichen Vorschriften entsprechen und nach den geltenden Regeln (u.a. BGV V79/TRB 280) von unterwiesenem Personal betrieben werden. Die Lagerung von Flüssiggas darf nur in dafür vorgesehenen und nach Zustimmung oder Genehmigung des Veranstalters errichteten vorschriftskonformen Gaslagern aufbewahrt werden.

In Fahrzeugen verbaute Flüssiggasanlagen müssen eine gültige Gasdruckprüfung aufweisen.

10.3. Auf den brennenden Grill darf nur Grillgut gelegt werden und außer Grillgut darf nichts auf die glühenden Kohlen geworfen werden, INSBESONDERE KEINE GASKARTUSCHEN.

10.4. Nach dem Grillen muss die Kohle/die Glut ausglühen, durch das plötzliche Ablöschen mit Wasser entstehen große Mengen von heißem Wasserdampf, die Verbrühungen verursachen. Es ist untersagt, Kohle zum Ausglühen auf den Rasen zu schütten.

10.5. Bei starkem Wind über WS 2 Bft oder ähnlichen Witterungsverhältnissen kann das Entzünden und Betreiben von Lagerfeuern oder das Grillen aus Sicherheitsgründen untersagt werden. Beim Ausbruch eines Feuers ist unverzüglich die Feuerwehr und der Ordnungsdienst zu informieren, auch wenn das Feuer selbst gelöscht werden konnte.

10.6. Aggregate bis 2 KW Ausgangsleistung sind auf den Park- und Campingflächen zugelassen, wenn sie in einwandfreiem Zustand sind und insbesondere kein Öl oder Treibstoff verlieren. Der Betrieb ist bis 24.00 Uhr gestattet. Pro Fahrzeug dürfen maximal 5 Liter Treibstoff in Zusatztanks mitgeführt werden

11. RECHT AM EIGENEN BILD

Der Veranstalter und durch ihn beauftragte Dritte sind berechtigt, im Rahmen der Veranstaltungen Bild-, Ton- und Bildtonaufnahmen der Besucher ohne Vergütung für die abgebildeten Personen herzustellen und in jeder Art und Weise umfassend in allen bekannten und zukünftigen Medien zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere aber nicht abschließend zur Berichterstattung in allen Medien eingeschlossen Internet, auf Ton- oder Bildtonträgern sowie zur Bewerbung des Wacken Open Airs und der Wacken Winter Nights, zur Sponsorenakquise und zu allen sonstigen Geschäftstätigkeiten des Veranstalters und seiner verbundenen Unternehmen. Sämtliche Rechte dürfen auch zu vorstehenden Zwecken auf Dritte übertragen werden.


12. HAFTUNG DES VERANSTALTERS

Der Veranstalter haftet nicht für verloren gegangene oder beschädigte Sachen. Parken und Campen auf ausgewiesenen Parkplätzen bzw. dem Campinggelände geschieht auf eigene Gefahr.

13. SICHERHEITSHINWEISE

Die Besucher sind verpflichtet die Sicherheitshinweise des Veranstalters zu beachten.


Wacken, Februar 2017 – Änderungen vorbehalten

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